Donnerstag, 18. Februar 2010

Besuch JHH Bochum

In der letzten Zeit haben wir uns mit Konzerthäusern und ihrer Architektur, insbesondere ihrer Akustik, beschäftigt. Dabei haben wir die Kölner Philharmonie und die Jahrhunderhalle in Bochum genauer in untersucht. In jedem der beiden Konzerthäuser hatten wir die Möglichkeit mit Fachkundigen, die uns eine 
Führung ermöglichten und uns unsere zahlreichen Fragen beantworten konnten, zu sprechen. 
Die Besuche zeigten und einige Unterschiede auf. Bei der Philmharmonie handelt es sich um eine "normales" Konzerthaus, in dem überwiegend klassische Konzerte aufgeführt werden. Auch besitzt die Philharmonie eine feste Bestuhlung die in Blöcken gestaffelt ist und nicht verändert werden kann. Die Inennarchitektur besticht mit einem angenehmen Holzflair wogenen sich das Gebäude äußerlich unscheinbar in das Stadtbild einfügt.
Die Jahrhunderhalle dagegen ist eine alte Industriehalle welche zu einem Veranstaltungsort umfunktioniert wurde. Durch ihre größe 
ist sie vielseitig nutzbar: von kleinem Theater und kleinen Lesungen bis zur Verleihung der europäischen 
Filmpreises und manchen Partyevents ist nahezu alles machbar. Ihre Architektur überzeugt mit einer Kombination aus altem Industrieambiente gekreuzt mit moderner Architektur eines renomierten Düsseldorfer Architektenbüros. Das Moderne besteht in zwei Anbauten welche Eingangsbereich und Gaderobe platz bieten. Für die Veranstalter ist vor allem die Kombination aus altem ungeschmücktem Industrieambiente und modernster Veranstaltungstechnik von besonderem Reiz. Allerdings ist es für die betreiber der Jahrunderhalle Problematisch, dass Sie die Halle für jede einzelne Veranstaltung umbauen müssen. Hinzu kommt, das die Jahrunderthalle aus vier Einzelhallen besteht welche allerdings nicht kommplett getrennt sind, sodass auch Proben oder Soundchecks nur zeitlich Versetzt stattfinden können. Eine optische jedoch nicht akustische Trennung ist jedoch durch Vorhänge realisierbar. Alles in allem bietet die Jahrhunderthalle eine gut organiesierten Veranstaltungsort, der für jede Art von veranstaltung nutzbar ist und durch eine denkmlageschützte Industriearchitektur überzeugt.

Thilo und Moritz

Mittwoch, 17. Februar 2010

Besuch in der Jahrhunderthalle Bochum am 17.02.2010

Die Jahrhunderthalle Bochum zeichnet sich in jeder Hinsicht durch ihre Variabilität aus. Im Lauf ihrer Geschichte barg sie in sich eine Kraftzentrale für ein Stahlwerk, wurde im Drittem Reich für die Rüstungsindustrie verwendet und nach einer weiteren Dienstzeit für die Stahlindustrie nennt man die nun eine "Montagehalle für Kunst" und will damit ausdrücken, dass es sich bei ihr um eine vielseitig nutzbare Veranstaltungs- und Konzerthalle handelt. Erstmalig errichtet wurde sie im Rahmen der kleinen Weltausstellung 1902 in Düsseldorf auf einer Rheinwiese, erst danach kam sie an ihren heutigen Standort in Bochum. Die Jahrhunderthalle kann also vielseitige Bekanntschafften vorweisen mit zwei Städten, mit Stahlarbeitern, Zwangsarbeitern, wieder Stahlarbeitern und nun seit 2003 mit einem breiten Künstlerspektrum und dem dazugehörigen Kunstpublikum.
Bei dem Besuch der Halle an einem Nichtaufführungstag erscheint die Jahrhunderthalle als ein rein industrielles Gebäude. Die moderne Veranstaltunstechnik wurde beim Umbau bestmöglich in den Stahlträgern verborgen. Erst durch die Erläuterungen der uns führenden Mitarbeiter wird die Vorstellung einer Nutzung für musikalische Projekte allmählich überzeugend. Und in dieser Hinsicht offenbart die Halle auch heute noch ihr variables Gesicht; die Möglichkeiten für verschiedenste Inszenierungen, die sich durch den Umbau der Bühnen und Tribünen, die schon fahr- oder drehbar gemacht wurden, oder durch lichttechnische Konstruktionen, wie etwa der einer riesigen Lichtkuppel, verwirklichen lassen, scheinen enorm. Für uns liegt die Halle dagegen still und leer in Tageslicht getaucht da, die für die Akkustik wichtigen Vorhänge zwischen den Hallenteilen sind offen und die Möglichkeiten für die Veranstaltungstechnik sind nur mögliche Vorstellungen. Aber in Anbetracht der erfolgreichen Rhurtriennalen wollen wir glauben, dass der augenscheinliche Gegensatz zwischen Industriehalle und Konzertraum nur ein konzeptioneller, optischer ist, der Blick der Industrie, aber die Ohren der Musik gehören.

Videos zur Jahrhunderthalle

Beim durchstöbern haben wir interessante Videos zur Jahrhunderhalle Bochum bei Youtube gefunden. Hier eine gewisse Auswahl:
Link
Reportage über die Jahrhunderthalle Bochum
Soundcheck in der Jahrhunderthalle Bochum
1Live Krone in der Jahrhunderthalle Bochum
Bacardi B-Live in der Jahrhunderthalle Bochum

Thilo und Moritz

Ausflug in die Jahrhunderthalle Bochum am 17.2.10

als Nachdem Moritz, Thilo, Johannes und ich (Konrad) ankamen, trafen wir den Rest des Kurses und wurden sogleich von Herrn Janner begrüßt. Nach einleitenden Worten führte er uns in die modern gestaltete Eingangshalle der Jahrhunderthalle. Er erklärte uns die Bedeutung der Halle für das Ruhrgebiet und gab uns einen groben geschichtlichen Überblick.
Nach dem ersten bewundernden Eindruck der Eingangshalle führte er uns in die Haupthallen, welche sich von gigantischem Ausmaß vor uns aufbauten!
Besonders markant in allen Hallen war die 100 Jahre alte noch unverfälschte Stahlkonstruktion, welche sogar auf der Industrie-und Gewerbeausstellung 1902 in Düsseldorf zu sehen war.
Insgesamt bietet die Halle vier Haupthallen, in denen Verantstaltungen jeglicher Art stattfinden können. Sie bieten die Möglichkeit, Konzert, Oper, Theater und viele weitere Veranstaltungen, wie z.B. die eins-live-Krone stattfinden zu lassen.
Als Besonderheit der Hallen gilt die geringe ,,Nachhallzeit", nämlich von 1,8sek..
Diese bietet somit optimale Qualitäten eines Konzerthauses.

Gegen Ende hin wurde uns dann noch ein ca. 9 min. langer Film über die Geschichte und Entwicklung der Jahrhunderthalle gezeigt. Nach diesem konnten wir dann noch unsere Fragen an Herrn Janner stellen, wobei sich die meisten Fragen schon erübrigt hatten!

Insgesamt fanden wir den Ausflug sehr interessant, da es die Art und Weise, auf welche aus der ,,alten-Industriehalle" eines der modernsten und vielseitigsten Veranstalungshäuser Europas entstanden ist, zeigt. Zudem war es schön anzusehen, wie die Halle im ,,Leerzustand" aussieht.

von Johannes und Konrad

Rückschau

Halte Rückschau auf die Unterrichtsreihe zum Thema "Konzerthäuser und Konzertformen des 21. Jahrhunderts - Bedürfnisse von Künstlern und Publikum" und nimm Stellung zu folgenden Aspekten/Fragen (bitte bearbeite diese Fragen bis zum 26.02. und stelle sie als Kommentar zu diesem Post in unseren Blog):

- Worin liegen für dich wesentliche Aspekte (Besonderheiten, Gemeinsamkeiten, Unterschiede) der besuchten Konzerthäuser?
- Der Intendant der Kölner Philharmonie, Louwrens Langevoort, und der Ausstattungsleiter der Ruhrtriennale, Joachim Janner, haben uns in "ihren" Konzerthäusern empfangen. Worin lag für dich bei den Besuchen der jeweils besondere Informationswert?
- Was würdest du über die Kölner Philharmonie oder die Bochumer Jahrhunderthalle gerne noch erfahren? Du kannst dich sowohl auf die Häuser als solches, als auch auf die Frage nach Veranstaltungen beziehen.
- Du planst einen Veranstaltungsbesuch. Für welche Art von Veranstaltung wählst du die Kölner Philharmonie, für welche die Bochumer Jahrhunderthalle?
- Die Unterrichtsarbeit fand "klassisch" im Musikraum statt, gestaltete sich aber auch durch Konzertbesuch, Interview- und Führungsexkursion oder das Erstellen des gemeinsamen Blogs. Nimm (kurz) Stellung zu den einzelnen Elementen und berücksichtige dabei den jeweiligen Wert für deinen eigenen Wissens- oder Erfahrungszuwachs.

Fotos aus Bochum

Mittwoch, 10. Februar 2010

Aschermittwoch in Bochum

Liebe Schüler des Musik-Grundkurses der Jgst. 13,

am kommenden Mittwoch, 17.02.2010, geht es also Richtung Bochum, damit wir die Jahrhunderthalle endlich genauer kennen lernen. Herr Janner, der uns dort Rede und Antwort stehen wird, kann allerdings leider tatsächlich erst um 14 Uhr, so dass wir wie folgt unsere Reise unternehmen werden:

Treffpunkt ist um 11.20 Uhr im Kölner Hauptbahnhof am DB-Service-Point auf der dem Dom zugewandten Eingangsseite. Bitte seid pünktlich, denn wir müssen dann nach Anwesenheit die Tickets kaufen, damit es wirklich günstig wird.
In Bochum angekommen gehen oder fahren wir nach Stimmung und Wetterlage zur Jahrhunderthalle, können das Gelände noch in Augenschein nehmen. Ich peile an, dass wir von unserem Ausflug wieder zurück am Kölner Hbf gegen 17 Uhr sind.

Zur Vorbereitung bitte ich darum, die von zwei Teams formulierten Fragen zur Jahrhunderthalle und an Herrn Janner, die auf unserem Blog stehen, zu lesen, ein Blick auf die Homepage der Halle ist auch sehr informativ, sofern noch nicht geschehen.

Euch allen einen fröhlichen Karneval und bis Aschermittwoch herzliche Grüße,


Ulrike Vollmer

Mittwoch, 3. Februar 2010

Besuch der Jahrhunderhalle in Bochum am 17.02.2010

Rückfahrt:



Hinfahrt

Fragen zur Jahrhunderhalle Bochum

- Gab es Kritik an dem Ausbau der Jahrhunderhalle in Bochum?
- Ist es schwieriger ein Konzerhaus wie die Jahrhunderhalle auszustatten, als ein "normales" Konzerhaus?
- Wie wird eine gelungene Akustik in einem solchen "Raum" geschaffen?
- Wie werden die Räume auf die verschiedenen Veranstaltungen vorbereiet?
- Finden manchmal Veranstaltungen gleichzeitig oder mit kurzen Zeitlichen abständen statt?
- Wie viel Zeit wird zum Umbau der Halle benötigt?
- Wie viele Angestellte hat die Halle (werden zum Umbau benötigt)?

Konrad, Moritz

KLOING !

Das Konzert war, wie viele in zwei Teile gegliedert: vor und nach der Pause. Vor der Pause wechselten sich Klavierstücke von Satie und Antheil ab, die gegensätzlich waren, die sich aber ergänzten. Während Saties Stücke eher ruhig und harmonisch delikat waren, klangen Antheils vom Jazz angehauchte Stücke sehr kraftvoll und virtuos. Man gewann den Eindruck, als sei die Musik schwere körperliche Arbeit. Der Pianist Marino Formenti zeigte sich von seiner impulsiven Seite. Durch die Abwechslung von schnellen und langsamen Klavierklängen der beiden Komponisten wurde es niemals langweilig. Auch die Dunkelheit im Konzertsaal trug zur mitreißenden Atmosphäre bei.
Eine Besonderheit des Abends stellte die Komposition "KLOING !" von Olga Neuwirth dar, für die eine herabgelassene Leinwand aufgebaut worden war, die nach der Pause zum Einsatz kam. Die tanzenden Finger des Pianisten wurden auf diese projiziert. Dazu kam ein Film, der in die Livebilder von der Kamera eingebunden wurde. Formenti nahm den Kampf mit dem kaum zu bändigenden, manipulierten Bösendorfer Flügel auf, der computergesteuert ein Erdbeben auf Sumatra simulierte.
Die Technik beanspruchte immer mehr Tasten für sich, so dass der Pianist mit immer größeren Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Trotzdem gelangen ihm gute Interpretationen romantischer, virtuoser Stücke. Auch ein technischer Defekt wirkte in diesem Gesamtkontext mehr gewollt als versehentlich. Völlig erschöpft von dem Kraftakt fiel der Pianist anschließend auf der Bühne bei tosendem Applaus auf den Boden.
Insgesamt lässt sich sagen, dass das Konzert sehr höhrenswert war und allen Zuhörern viele neue Eindrücke brachte.
Das i-Tüpfelchen des Abends war eine Einladung ins Künstlerfoyer, wo wir persönlich mit dem Pianisten reden konnten.


Johannes, Massimo, Dominik, Thilo

Fragen an Joachim Janner

-Berufslaufbahn/ursprüngliche Absichten
-Was ist Ihr Aufgabenbereich im Rahmen der Ruhrtrienale? Was umfasst die Ruhrtriennale?
-Gibt es Besonderheiten dieses Konzerthauses?
-Wie kam der Umbau/Ausbau der Jahrhunderthalle zu Stande?
-Gab es Kritik an dem Ausbau?
-Welche Einflüsse hat die Geschichte des Hauses auf die jetzige Funktion als Konzerthaus?
-Sind Sie mit den Möglichkeiten/der Akustik/der Ausstrahlungskraft der Halle zufrieden? Was würden Sie ggf. ändern? Welche Möglichkeiten und Hindernisse gibt es ggf. bei der Umsetzung?
-Wie stellt sich die allgemeine Zufriedenheit der Künstler mit der Halle dar?
-Halten Sie die Halle für modern? Warum? Ist die Jahrhunderthalle ein "Konzerthaus des 21. Jahrhunderts"?
-Wie sehen Sie die Zukunft der Konzerthäuser?
-Wie verhält sich die Zusammensetzung des Publikums nach Alter? Gibt es spezielle Bemühungen ein junges Publikum anzusprechen?
-Sind die Besucherzahlen zufriedenstellend?

Dienstag, 26. Januar 2010

Donnerstag, 28.01.2010

Liebe Frau Klein, liebe Schüler des Musikkurses,

vielen Dank für Ihre und eure Rückmeldungen, die zahl- und jeweils erläuterungsreich waren. Letzteres war für mich wichtig, um besser verstehen/nachvollziehen und entscheiden zu können. Nun gilt für diesen Donnerstag (28.01.):

Wir treffen uns um 8.10 Uhr zu einer regulären Doppelunterrichtsstunde Musik im bekannten Musikraum (107). Inhaltlich wird es um die Vorbereitung des Konzertbesuches, der am Samstag (30.01.) statt findet, gehen. Im Zentrum unseres Interesses soll die Komposition "Kloing!" von Olga Neuwirth stehen, daneben gilt es, die "postkonzertante" Begegnung mit dem Pianisten des Abends (Marino Formenti) vorzubereiten, die direkt im Anschluss an das Konzert in den Katakomben der Philharmonie gedacht ist - diejenigen von euch, die in der letzten Woche bei dem Gespräch mit L.Langevoort dabei waren, erinnern sich sicherlich, dass dieser Programmpunkt anvisiert wurde.

Ich bemühe mich darum, morgen mit unserm "Kontaktmann" der Bochumer Jahrhunderthalle verschiedene mögliche Besuchstermine für uns z.B. in der kommenden Woche abzustecken, denn dieser Besuch soll lediglich aufgeschoben sein. Ich hoffe, ich kann mit euch dann persönlich am Donnerstag schon genauer organisieren!

Euch einen angenehmen Studientag und bis Donnerstagmorgen ganz herzlich,


Ulrike Vollmer

Montag, 25. Januar 2010

Liebe Schüler,

ich habe mal bei der Bahn recherchiert, was zeitlich realistisch ist und denke: Abfahrt am Donnerstag (28.01.) Köln HBF 7:49 Uhr, dann sind wir auf dem Gelände der Jahrhunderthalle gegen 9:30 Uhr; Rückfahrt könnte dann SPÄTESTENS 12:42 Uhr ab Bochum/Jahrhunderthalle sein, so dass wir am Kölner HBF wieder um 14:12 Uhr eintreffen. Vielleicht klappt auch eine Verbindung früher...

Herzlich,

Ulrike Vollmer

Bochum am Donnerstag (28.01.)!

Liebe Schüler des Musikkurses,

nun nimmt unsere Bochumexkursion Gestalt an: am Donnerstag (28.01.) steht
uns um 10 Uhr Herr Janner, ein technischer Mitarbeiter der Jahrhunderthalle,
für eine Führung und zur Beantwortung aller unserer Fragen zur Verfügung!
Das bedeutet, wir werden einen Zug gegen 8.00 Uhr nehmen müssen, um
pünktlich zu sein. Was bietet sich da an, lieber Hasim, lieber Michael?


Weiterhin mit der Bitte um zahlreiche, gerne auch wortreiche Rückmeldungen,

eure Ulrike Vollmer
Achtung! Neuer Termin für unsere Bochumexkursion!!

Liebe Schüler,

in den letzten Tagen haben sich der Intendant der Kölner Philharmonie, Louwrens Langevoort, persönlich und Agnes Rottland um einen aussagekräftigen Kontakt zur Bochumer Jahrhunderthalle bemüht und es ist ihnen gelungen, einen für unsere Fragestellungen zu Architektur/Konzertformen/Bedürfnissen und Erwartungen von Publikum und Künstlern kompetenten Mitarbeiter zu erreichen. Dieser hat sich freundlicherweise bereit erklärt, uns am

!!! KOMMENDEN DONNERSTAG, 28.01.2010 !!!

zu empfangen und Rede und Antwort zu stehen. Ich habe gerade spontan Frau Rottland zugesagt, dass wir (also auch ihr Schüler des Grundkurses) diesen Termin wahrnehmen möchten und dies auch tun werden.

Dies bedeutet: NICHT MORGEN VORMITTAG, SONDERN AM DONNERSTAG, 28.01., STARTET DIE KURSEXKURSION NACH BOCHUM ZUR JAHRHUNDERTHALLE! Ich habe darum gebeten, den Besuchstermin in den frühen Vormittag dieses Donnerstags zu legen, habe aber noch keine konkrete Uhrzeit gemeldet bekommen. Vermutlich werden wir zwischen 9.00-14.00 Uhr (inklusive Hin- und Herreise) unterwegs sein.

Anfrage an Hasim/Michael: Würdet ihr euch noch einmal um (preiswerte, umsteigegeringe) Zugverbindungen kümmern und sie uns mitteilen?

Wer kann seine Mitreise schon zusichern?

Entschuldigt bitte diese kurzfristigen Terminansagen, früher gab es keine Informationen und umso herzlichere Grüße,


Ulrike Vollmer

Samstag, 23. Januar 2010

Mittwoch, 20. Januar 2010

Exkursion zur Jahrhunderthalle / Bochum

Liebe Schüler,

am kommenden Dienstag, 26.01.2009, startet das Unternehmen "Jahrhunderthalle Bochum"! Es gilt, das Areal des ehemaligen Industriegeländes zu erkunden und im Infoladen des Veranstaltungortes, ggf. auch im direkten Kontakt mit einem Mitarbeiter des Unternehmens zu unseren projektspezifischen Fragestellungen zu arbeiten. Unterwegs sind wir vom späten Vormittag bis in den Nachmittag. Mehr dazu von der Organisationsgruppe und morgen bei unserem Termin in der Kölner Philharmonie.


Herzliche Grüße,

Ulrike Vollmer

Sonntag, 17. Januar 2010

Informationen im Webauftritt für junge Menschen

+tägliche Veranstaltungen d.h. großes und auf den ersten Blick abwechslungsreiches Angebot
+spezielles Angebot für Jugendliche
+vom Grundgerüst her enthält der Webauftritt (fast) alle wichtigen (d.h. nötigen) Informationen
aber:
-Teilweise keine Informationstexte über Veranstaltungen oder sehr knappe, uninformative Texte
-im Allgemeinen Programm ist jeweils das Datum, nicht aber der Name der Veranstaltung bzw. der Künstler hervorgehoben. Dise macht es schwer, ein unbekanntes, spontan ansprechendes Konzert zu finden.
-Unklarheit über Beitritt und Kosten des "PhilClub"; uninformative und unansprechende Programmübersicht für den "PhilClub"
-Unklarheit über die Preise durch nicht selbsterklärende Zuordnung der Blöcke zu den Preisen (sollen die Preisgruppen abgezählt werden???)
-Unübersichtlichkeit durch ständig wechselndes Design (erweckt den Eindruck die Seite zu verlassen)

Fragen an den Intendanten der Kölner Philharmonie:

-Haben Sie Veränderungen angestrebt, als Sie Intendant der Kölner Philharmonie wurden? Falls ja: Welche Veränderungen waren dies? Warum? Gab es Schwierigkeiten bei der Umsetzung?
-Halten Sie die Kölner Philharmonie für "zeitgemäß"? Was verstehen sie unter einem "zeitgemäßen" Konzerthaus?
-Sind Sie zur Zeit allgemein zufrieden mit dem Konzerthaus? Haben Sie Wünsche zur Veränderung? Welche Möglichkeiten und Hindernisse gibt es bei deren Umsetzung?
-Nach welche Kriterien wird das Programm der Philharmonie erstellt? Welche Aspekte werden beachtet, welche Schwerpunkte gesetzt?
-Wie schätzen Sie die Unterstützung und Beachtung der Philharmonie in Köln durch Politik und Öffentlichkeit ein? Wie beurteilen Sie die durch die Lage zum Heinrich-Böll-Platz bedingten Probleme und mögliche Störungen durch die Nord-Süd-Stadtbahn?
-Was haben Sie in unserem Alter für Ihre Zukunft erwägt? Wie und warum haben Sie sich entschieden? Wie verlief ihre tatsächliche Berufslaufbahn?

Samstag, 16. Januar 2010

Frage betr. kommenden Donnerstag

Werden Sie Frau Rottland am Mittwoch auch dasein? Soll jeder seine Fragen vorbereiten und diese dann auch stellen oder teilen wir diese noch irgendwie auf, sodass es auch keine überschneidungen gibt?

Donnerstag, 14. Januar 2010

Olga Neuwirth- Fragen und Antworten

1.) Waren ihre Eltern Musiker?
A: Ihr Vater ist der Jazzpianist Harald Neuwirth, der Professor an der Kunstuniversität in Graz ist.
Der Onkel, Gösta Neuwirth, ist Komponist und Musikwissenschaftler und lebt zur Zeit in Berlin. Sie hat also durchaus ein sehr musikalisches Umfeld.
2.) Wann haben sie angefangen zu musizieren?
A: Mit 7 Jahren.
3.) Welches war das erste Instrument, dass sie erlernten?
A: Trompete
4.) Wieviel Zeit wurde pro Tag zum Üben verwendet?
A: (ACHTUNG VERMUTUNG!) Als kleines Kind bestimmt nicht mehr als 1,2 Stunden am Tag. Aber spätestens, wenn man den Wunsch verfolgt damit sein Geld zu verdienen muss man bestimmt 8-10 Stunden Übungszeit pro Zeit in sein Instrument verfolgen. Es ist also praktisch wie ein normaler Arbeitstag, den man sich natürlich einteilen kann.
5.) Wer hat sie an die Musik herangeführt?
A: Sicher der Vater, aber auch die befreundete Schriftstellerin Elfriede Jelinek.
6.) Haben sie Vorbilder?
A: (ACHTUNG VERMUTUNG!) Bestimmt! Jeder Mensch hat irgendwelche Vorbilder an denen er versucht sich zu orientieren oder sogar bestimmte Dinge kopiert.
7.) Was wollen sie mit ihrer Musik ausdrücken?
A: Wird als "enfant terrible" der klassischen Musikszene Österreichs angesehen. Möchte der Sprachlosigkeit über die Irrationalität des menschlichen Daseins entkommen. Außerdem sind ihre Kompositionen als eine Art Stellungnahme gegen die Absurdität des Alltags zu verstehen.
8.) Wie sieht ihre Arbeit und ihr Tagesplan aus?
A: (ACHTUNG VERMUTUNG!) Wir stellen uns den Arbeitstag einer Komponistin als sehr "frei" vor. Sie ist nicht an bestimmte Arbeitszeiten gebunden und plant sich Pausen selber ein. Sie unternimmt tagsüber Dinge, die ihre Kreativität anregen, damit sie zu Einfällen für neue Kompositionen gelangt. Außerdem ist der Job bestimmt mit viel Recherchearbeit verbunden, damit sichergestellt ist, dass vermeintlich neuartige musikalische Schöpfungen nicht schon einmal dagewesen waren.
Wenn eine Komponistin auf Konzerttour ist, kann ihr Job sicherlich manchmal auch sehr stressig sein. Außerdem muss man sehr kritikfähig sein.

Dienstag, 12. Januar 2010

Gibt es einen Termin in Bochum

Liebe Reise-Gruppe,

konntet ihr in Bochum schon etwas erreichen? Gibt es dafür einen Termin?

Viele grüße
von Agnes Rottland

Termin mit Intendanten

Liebe FWGler,

der Intendant der Kölner Philharmonie würde sich gerne am 21.1. mit euch treffen um euch das Haus zu zeigen und mit euch über Konzertformen zu sprechen.

Gut wäre es, wenn ihr bis dahin recht konkrete Fragen wisst, um gut mit ihm ins Gespräch zu kommen und euch auch schon über das Konzert mit Plga Neuwirth informiert, weil er dazu auch viel beitragen kann.

Wir sehen uns wieder am Donnerstag,
bis dahin viele Grüße
von Agnes Rottland